Appell von SOS MEDITERRANEE

Heute gleicht das Mittelmeer einem Friedhof. Seit Jahresbeginn sind mehr als 1’100 Menschen zwischen Libyen und Italien ertrunken: zwei Mal mehr Tote als im selben Zeitraum des Vorjahres, meldet die Internationale Organisation für Migration (IOM).

Seit 2014 haben im zentralen Mittelmeer über 18’000 Menschen das Leben verloren. Die Staatengemeinschaft verschliesst davor die Augen: Warum unterlässt sie die Hilfeleistung?

Helfen ist ein humanitäres Gebot. Und eine gesetzliche Pflicht, ein völkerrechtliches Muss. Das von sämtlichen Staaten anerkannte Seerecht verlangt, alle Menschen in Seenot zu bergen und die Geretteten zügig in einen sicheren Hafen zu führen.

Doch fehlen heute die elementaren Mittel, auf dem Mittelmeer Menschen in Seenot zu orten und zu retten, namentlich weil die Staatengemeinschaft sich weder koordiniert noch die nötigen Mittel aufbringt.

Vor aller Augen, an Europas Toren, dauert die Katastrophe an. Höchste Zeit, einen humanitären und rechtlichen Grundsatz zu bekräftigen: die Pflicht, gefährdeten Personen Hilfe zu leisten. 

Höchste Zeit, dass die Staatengemeinschaft eine effiziente und humane Seenotrettung aufbaut, wie es das Recht verlangt. Ebenso müssen Gerettete rasch an einem sicheren Ort an Land gehen können. Wir appellieren an den humanitären Reflex. Und dazu, zur humanitären Tradition zu stehen.

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UNSER APPELL

Heute gleicht das Mittelmeer einem Friedhof. Seit Jahresbeginn sind mehr als 1’100 Menschen zwischen Libyen und Italien ertrunken: zwei Mal mehr Tote als im selben Zeitraum des Vorjahres, meldet die Internationale Organisation für Migration (IOM).

Seit 2014 haben im zentralen Mittelmeer über 18’000 Menschen das Leben verloren. Die Staatengemeinschaft verschliesst davor die Augen: Warum unterlässt sie die Hilfeleistung?

Helfen ist ein humanitäres Gebot. Und eine gesetzliche Pflicht, ein völkerrechtliches Muss. Das von sämtlichen Staaten anerkannte Seerecht verlangt, alle Menschen in Seenot zu bergen und die Geretteten zügig in einen sicheren Hafen zu führen. 

Doch fehlen heute die elementaren Mittel, auf dem Mittelmeer Menschen in Seenot zu orten und zu retten, namentlich weil die Staatengemeinschaft sich weder koordiniert noch die nötigen Mittel aufbringt.

Vor aller Augen, an Europas Toren, dauert die Katastrophe an. Höchste Zeit, einen humanitären und rechtlichen Grundsatz zu bekräftigen: die Pflicht, gefährdeten Personen Hilfe zu leisten. 

Höchste Zeit, dass die Staatengemeinschaft eine effiziente und humane Seenotrettung aufbaut, wie es das Recht verlangt. Ebenso müssen Gerettete rasch an einem sicheren Ort an Land gehen können. Wir appellieren an den humanitären Reflex. Und dazu, zur humanitären Tradition zu stehen.